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Guten Montagmorgen. Wir beginnen die Woche mal wieder mit dem nötigen Motivator in Form von buchfresserchens Montagsfrage: Bevorzugst du beim Buchkauf einen bestimmten Coverdesign-Stil?

Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, dass mich ein Buchcover beim Kauf beeinflusst – nicht, wenn ich den Kauf fest im Sinn habe. Wäre es anders, besäße ich keine der Post-Paul-Kidby-Pratchett-Bücher in der deutschen Übersetzung, deren Cover, wie das weiter unten, einem Geschmacksverbrechen gleichkommen.

cover_voll_im_bilde_NEU.jpg
Manhattans Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Menschen mit amputiertem Geschmack voller Erfolg!

Allerdings habe ich definitiv Coverstile, die ich bevorzuge. Als jemand, der in den neunzigern schon viel Fantasy gelesen hat, bin ich mit solchen Covern vertraut, die mit dem Buch nicht das geringste zu tun hatten, sondern wie im Cover-Ausverkauf erstanden wirkten. Fantasbuch? Wir brauchen ein Bild von einem Ritter und einem Drachen. Check! Wie, beides kommt nicht im Buch vor? Sicher? Wieso nicht, es ist doch Fantasy?!

Da ist mir doch der Trend zum thematisch halbwegs passenden Cover lieber, oder zum schlichten Bild. Oder einfach zur Übernahme der UK-Cover, was aber viel zu selten getan wird. Statt Abercrombie im Original zu übernehmen, wird da lieber etwas von einem Grafikdesignstudenten im ersten Semester genommen. Halt, nein! Kein Grafikdesignerstsemester hat verdient, damit in Verbindung gebracht zu werden.

red-country-cover
Atmosphärisch und thematisch passend.
Blutklingen von Joe Abercrombie
Hat nicht einmal „Klingen“ im Duden nachgeschlagen.
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3 Gedanken zu “Montagsfrage: Bevorzugst du einen bestimmten Coverdesign-Stil?

  1. Huhu,

    ohja, nach Paul Kidby wurden die Pratchett-Cover so furchtbar … eklig. Ich war noch nie ein Freund von 3D (einfach, weil ich es mit einem Auge nicht sehen KANN und mich alles, was dreidimensional wirken soll, eher in Übelkeit versetzt) und diese liebevollen Zeichnungen waren etwas besonderes, das einen auch sofort den Autor erkennen ließ, sogar vom Buchrücken aus.

    Und auch beim anderen stimme ich dir zu. Die britische Ausgabe ist einfach schöner.

    LG
    Taaya von Let ‚em eat books

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo!
    Uuuuh, ja. Die Cover der Prachett-Bücher sind wirklich schlimm. ^^‘
    Aber ehrlich gesagt veranlasst mich das jetzt irgendwie dazu nachzuforschen, ob die englischen Cover vielleicht deshalb nicht übernommen werden, weil die Rechte an den Covern zu teuer sind? Oder wie funktioniert das? 🤔
    Generell ist es oft so, dass die britischen Cover im Vergleich zu anderen oft schöner sind. Oder kommt mir das nur so vor?
    Hab einen schönen Tag! 🙂
    LG, m

    Gefällt 1 Person

  3. Huhu,

    ach, was habe ich mich jetzt köstlich amüsiert! Diese beiden Beispiele treffen voll ins Schwarze. Ich habe nie verstanden, warum die Verantwortlichen der Pratchett-Romane von den fantastischen Covern von Josh Kirby nach dessen Tod auf sowas umgestiegen sind. Hässlich.
    Den Abercrombie-Romanen hat der deutsche Verlag sowohl bei den Covern als auch bei den Titeln Furchtbares angetan. Die Originalcover sind wunderschön, aber die deutschen Varianten… Fast schon peinlich.

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

    Gefällt 1 Person

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