NaNoWriMo-Update IV: Post Mortem

Es ist vorbei! Nach dreißig Tagen und vielen, vielen Worten habe ich meinen ersten NaNoWriMo überhaupt hinter mich gebracht. Wie das vermutlich mit allen kreativen Beschäftigungen ist, bestand dieser Schreibmarathon zu nahezu gleichen Teilen aus Spaß und an Frust grenzender Anstrengung.

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Geschichte: A Token of Our Sounds

Heute ist ein seltsamer Tag, mit dem ich nur sehr, sehr langsam zurecht komme, der mich erschüttert hat – nicht nur, weil niemand so recht geglaubt hat, dass er wirklich kommen würde, sondern auch, weil er Dinge über uns als Zivilisation sagt, von denen ich nicht gedacht hätte, sie im Jahre 2016 noch einmal hören zu müssen.

Das Ergebnis des Versuches, zurecht zu kommen, gibt es nun hier. Auf Englisch, weil das funktioniert hat. Es ist nicht Teil des NaNoWriMo und mir wäre es lieber, heute auf der faulen Haut gelegen haben zu können, als mir diesen Text von der Seele schreiben zu müssen.

Eine Warnung: Dies ist nicht korrekturgelesen. Nicht übersetzt. Womöglich recht undurchdringlich. Aber notwendig für mich, heute und hoffentlich nicht in der Zukunft.

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In eigener Sache: Kein Präzedenzfall

Diesen Donnerstag gibt es leider keinen Artikel. Zwischen Lernen und Krankheit fehlte mir leider die Zeit. Vermutlich hätte ich trotzdem etwas hinschludern können, aber da ich versuche, einen gewissen Standard zu wahren, habe ich mich bewusst dagegen entschieden.

Es war geplant, den Monat des Schreckens mit einer ausführlichen „Unter der Lupe“ von Stephen Kings Shining abzuschließen. Die Idee ist natürlich noch nicht vom Tisch. Möglicherweise gibt es den Artikel dann nächste Woche oder zu einer anderen Gelegenheit.

Ich habe nicht vor, den Blog zu vernachlssigen, sofern es sich vermeiden lässt – was leider diese Woche nicht der Fall war.

Ich hoffe, ihr habt Verständnis.

In eigener Sache: Neue Termine

Eine kleine Änderung im Blog-Betrieb: Da ich versuchen werde, so oft wie möglich an buch-fresserchens Montagsfrage teilzunehmen, erscheinen reguläre Artikel und Zwischendurch-Artikel jetzt immer Donnerstags. Dadurch wird verhindert, dass sie alle neuen Beiträge am Wochenanfang knubbeln.

Montags erscheint dann in der Regel eine Montagsfrage. Donnerstags wechseln sich reguläre Artikel mit Zwischendurch-Artikeln ab. Wenn Zwischendurch-Artikel erscheinen, dann immer in der Woche, in der kein regulärer Artikel erscheint.

Vielen Dank für euer Verständnis.

Was ist ein gutes Buch?

Nachdem wir im letzten Blogpost die Problematik um Strong Female Characters gelöst haben, klären wir heute ein für alle mal, worüber sich Literaten, Leser und L…Autoren streiten, seit es Streits gibt: Was ist ein gutes Buch?

Scherz – und Allgemeingültigkeitsansprüche – beiseite: Die Frage ist eine, die mich beschäftigt hat, seit ich lesen kann. Es ist eine Frage, mit der man sich als lesendes Kind früher oder später konfrontiert sieht, auch wenn man das vielleicht erst im Nachhinein feststellt. Eltern, Anverwandte und Lehrer rümpfen gerne mal die Nase, wenn sie sehen, worin ein Kind die seinige steckt, jeder ist wohl schon einmal aufgefordert worden, mal „Was Richtiges™“ zu lesen. Zumindest von meinen Eltern habe ich mir das glücklicherweise nie anhören müssen. Als ich alt genug war, mir nichts mehr vorlesen lassen zu müssen und mir eigenständig meinen Weg durchs Unterholz der Zeilen schlagen konnte, war zweitrangig, was ich las, solange ich nur las (- auch wenn ich mich an die eine oder andere gerümpfte Nase in Bezug auf Comichefte erinnere). Und was habe ich mitunter für einen Mist gelesen. Meine Regale quollen über vor Star Wars-Romanen und den Büchern aus Wolfgang Hohlbeins Repertoire, bei denen ich damals schon irgendwie das vage Gefühl hatte, dass vieles hier nicht so recht funktionierte. Um das klarzustellen: Das Star Wars-Regal gibt es immer noch, aber es ist gestutzt. Gleiches gilt für Hohlbein.

Ich bin der festen Meinung, dass man Kinder lesen lassen sollte, was immer sie wollen, irgendwann finden sie schon den Weg zu „besseren“ Büchern. Wenn man ihnen allerdings direkt Bahnwärter Thiel oder Die Blechtrommel aufdrängt, sinkt die Chance wahrscheinlich, dass sie beim Anblick eines Buches keinen Ausschlag kriegen.

Gut, also: „Bessere“ Bücher kommen ganz von selbst, behaupte ich. Aber was genau bedeutet „besser“, was „gut“? Um den Einstiegsparagraphen mal wieder aufzugreifen: Natürlich ist alles, was ich hier schreibe, rein persönlich, meine Meinung, etc. Ein besserer Titel wäre vielleicht „Was ist ein gutes Buch für mich?“, aber das ist ein wenig holprig, ein wenig sperrig und nicht so schön sinnlos provokativ.

Ein klassisches Werk ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen.

Ernest Hemingway

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