Zwischendurch: Von der Pflicht, über unangenehme Dinge schreiben zu müssen.

Mancher mag sagen, das Genre Fantasy wäre im Begriff erwachsen zu werden. Von Das Lied von Eis und Feuer über Joe Abercrombies Werke, zu Mark Lawrences Thorns-Trilogie sind in den letzten Jahren Bücher ins Rampenlicht gerückt, die das Image von tolkienesker (und pseudo-tolkienesker) moralischer Unkompliziertheit abwerfen. Gut und Böse fallen nicht mehr auf entgegengesetzte Seiten einer klar abgesteckten, unüberwindbaren Grenzlinie, sondern mischen sich im Zwielicht in verschiedenen Grautönen.

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